Vorbei – Resümee

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Das war’s dann auch schon wieder.

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Nach knapp zwei Wochen Biken im Bike-Park Whistler können wir resümieren: Es war phantastisch und sollte auf jeden Fall wiederholt werden. Es wird aber bestimmt eine Weile dauern, bis wir hier wieder auftauchen, denn die Olympiade 2010 wird bestimmt erst einmal dazu fürhen, dass die Preise nach oben gehen …

Weitere Reiseplanung: Ab nach Vancouver für ein paar Tage und dann in die USA (Boston, Albany, New York).

Fakten, Links und Mehr:

Comfortable Numb oder Die guten und die schlechten Tage

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Manchmal merkt man erst etwas später, dass eine schlechte Sache auch eine überaus gute Seite hat. So war es (mal wieder) diesmal. – Aber der Reihe nach: Es gibt da einen Drop im Park, der eigtentlich nicht wirklich schwer ist. Ca. 1,20 Meter und mit einer kleinen Holzrampe. Der Nachteil: Wenn man zu langsam ist, dann kann es schon einmal passieren, dass man einfach mehr oder weniger kopfüber und nur mit dem Vorderrad aufkommt. Dann staucht die Federgabel mit den satten 16 cm tief, tief (!) ein und eine Ausbalancierung ist in den meisten Fällen nicht mehr möglich. Dann geht es in sekundenschnelle Richtung Boden und wenn dort nicht eine weiche Matte ist, schlägt man einfach hart auf. – Bei mir war ein Stein dort.

Einige Sekunden später kam dann auch schon der Ruf: „Are you O.K.?“ Noch ganz benommen signalisierte ich – ohne der Lage richtig bewusst zu sein: „I’m fine, thank you.“ – Also erst einmal aus der Fahrtroute gerobbt, denn auch die Nächsten wollte ihr Glück versuchen. Nachdem ich mir dann als Erstes das Bike überprüft hatte, konnte ich feststellen, diesem geht es gut. Langsam sank der Adrenalinspiegel und im gleichen Maß kamen die Schmerzen. Adrenalin, dein Freund!

Wiederum einige Augenblicke später waren die Schmerzen in der linken Schulter dann doch so enorm, dass ich es doch vorgezogen habe, mal bei einem echt kanadischen Arzt vorbei zu schauen. Ein paar X-Rays, wie die Röntgenbilder dort heissen später, wusste ich dann auch: „Es könnte ein Bruch sein. Bitte kommen sie zu weiteren Untersuchungen wieder.“ Meine Kreditkarte wurde um 650 Dollar ärmer. Und ich dachte über Selbstdiagnose nach und schlich mich mit den teueren Fotos meines Schlüsselbeines und einer echt kanadischen Armschlinge aus der Klinik.

Das gute daran, und damit das Gute auch an schlechten Tagen: Da es dann ein paar Tage mit dem Arm auch nicht so gut ging, nutzen wir die Zeit zum Wandern (1×) und für eine ausgiebige Mountainbike Tour – die den bezeichnenden Namen Comfortable Numb trägt.

Wandertag – Hiking in Whistler

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Ja, man kann in Whistler auch wandern. Und zwar auf eine ganz besonders schöne Weise. Da die Wälder hier teils „gemäßigte Regenwälder“ sind, haben die Locals die allseits bekannten Leitern, auch Northshores genannt, auch einwach in die Wanderwege eingebaut.

Man läuft dann über ausgedehnte sumpfige Gebiete und ist natürlich sehr froh, das sich jemand die Mühe gemacht hat, einen vor nassen Füssen zu schützen. Insgesamt sind die Wege mit soviel Liebe gemacht, dass man sich nur noch wundert, dass sie fast menschenleer sind. Wandern ist wohl nicht so das Ding hier in Kanada…

Achso: Der See zu dem wir unterwegs waren hieß Rainbow Lake. Wir wissen nicht warum, nur wissen wir jetzt, dass dort oben noch eine Menge Schnee lag – auf kapp 1500 m Mitten im August.

Weiterführendes:

T&R Line

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Whistler ist unglaublich: Die haben hier angeblich 200 km Trails, alle mit sehr schönen Namen, wie zB Angry Pirate, Dirt Merchant, A-Line oder auch Freight Train. Nicht zu vergessen Into the Deep. Also kurz gesagt, ein Traum für jeden Biker. Viele Strecken mit jeder Menge Jumps (A-Line ca. 30) aber auch ein paar richtig schwierige Single-Trails. Die Locals lieben aber definitiv die Jumps. Sehr schön auch überall Rocks. Das heißt, du kannst über einen riesigen Stein jumpen oder einfach abrollen und wenn Du ihn Dir anschaust, dann glaubst Du jedes Mal: „Nö, das geht nich!“ – aber es geht, wenn mann die Scheere im Kopf ausgeschaltet hat. Und dann haben wir einen Run auch noch auf den R&T Run getauft, denn alle sind immer eine andere Linie gefahren und dann haben wir ihnen gezeigt, wir die Europäer es tun – Plötzlich fuhren sie uns einfach nach 🙂

Ach ja und nicht zuletzt: Gestern hat der Whistler Bike Park dann noch eine Verlängerung des Crank it up bekommen. Dieser Run ist jetzt 3,5 m lang. Und das schlimmste: Wir konnten ihn noch gar nicht testen. – Aber da ist dann ja auch wieder ein neues Ziel.

PS: Alle Bilder

Überstunden

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[Link to Pictures]Jetzt haben wir mal glatt einen 8-Stunden Tag im Bike Park hingelegt. Wir wollten eigentlich nach der Mittagspause nur noch einen Run machen und dann unter die Dusche. Dann waren aber diese deutschen Klänge im Lift und die beiden Jungs aus Bonn haben uns dann dazu verführt, daraus gleich fünf zu machen. Es ist immer wieder gut gleich jemand zu haben, der schon weiß, wo es fahrbar ist. So blieb es uns erspart immer bis zum Drop vorzufahren und erst einmal abchecken, ob er fahrbar ist.

Abends dann gleich noch auf ein Bier bei Merlins und wir konnten auch bis um 10.00 Uhr schlafen. So können wir in den nächsten Tag starten und schaffen s vielleicht schon heuten wenigstens einmal über alle Tracks zu heizen. – An den Feinheiten können wir dann Morgen feilen.

Weiterführendes:

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